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- Hühner von Welt
Der Name ist Programm: Das große Buch der Hühner ist mit jegliche Bücherregal-Dimensionen sprengenden 375 × 275 mm eine echte bibliothekstechnische Herausforderung. Es war aber auch Zeit, die Nachfahren der Dinosaurier zu würdigen, die den Menschen seit 8.000 Jahren mit Fleisch, Eiern und, je nach Geschlecht, friedvollem Gegacker oder mehr oder minder nervigem, immer viel zu frühzeitigem Gekrähe begleiten. Es gibt schließlich viel zu lernen: Der zweitältesten „Sport“art der Welt (nach Boxen), dem Hahnenkampf, verdanken wir das Wort Cockpit (cock für Hahn und pit, die Grube, für den Kampfplatz). Hähne krähen umso mehr, je kleiner sie sind – ein männliches Kompensationsverhalten, das sich auch beim Menschen beobachten lässt (übrigens mit bis zu 140 Dezibel, lauter als eine Polizeisirene). Kunterbunt geht es um die Welt – das Huhn in den Religionen, in Sprichworten, auf dem Teller, Kamm- und Federnmodeschau, Hühnisch und Hähnisch. Letzteres in Form von kikeriki in unzähligen Sprachen von Afrikaans (Koekeloekoe!) bis Türkisch (U-ürü-üüü!). Prachtvoll illustriert! Miss Huhn, Ihr Auftritt bitte! Evelien De Vlieger, Jan Hamstra, „Das große Buch der Hühner“. EUR 29,– / 80 S. Gerstenberg, Hildesheim 2025 Will ich lesen Im Standard, 18. 7. 2026
- Vollgas-Apokalypse
Mit einer Katastrophe starten, dann langsam steigern: Das Blockbuster-Patentrezept scheint Jay Kristoff verinnerlicht zu haben. Wer meint, mit LIFEL1K3, Teil 1 der Babel-Projekt-Dilogie, Highspeed-Sci-Fi-Action am Anschlag verschlungen zu haben, darf sich eines Besseren belehren lassen. Nachdem das Finale in Band 1 alles auf den Kopf gestellt hat, tauschen Jäger und Gejagte die Rollen, Todfeinde werden zu Verbündeten und unauslöschlich geglaubte Verbindungen wandeln sich in erbitterte Feindschaft. Maschinen ergründen die Menschlichkeit, die den Menschen zwischen Gentechnik, Verstrahlung, Mutanten, religiösem Irrsinn und eingebildeter Gottgleichheit längst abhanden gekommen ist. Das alles braust im sechsten Gang über uns Lesende hinweg, es wird gekämpft und getötet mit Projektilen, Raketen, Schwertern, KillBots und extra üblen Kreaturen aus der Gentechnik-Retorte in einer Welt, die sich an die letzten Reste von Leben klammert, die ihrem Selbstzerstörungswahn entgangen sind. Mit Vollgas genommene Plot-Twists inklusive, die nicht wenige ins erzählerische Schleudern gebracht hätten. Schweißtreibend. Jay Kristoff, „Das Babel-Projekt 2 – Lostlife“. € 23,70 / 496 S. dtv, München 2022 Will ich lesen E-Book Band 1 E-Book 1 Im Standard, 8.4.2023
- Kennen statt Erschrecken
Der lange Weg zum Opa führt an den Nachbarhäusern vorbei, in denen gruselige Monster hausen. Denkt sich das Mädchen jedenfalls, späht bei jedem Haus furchtsam hinter die Fensterläden und Türen und Gucklöcher und findet ihre Angst bestätigt: Man erkennt zwar meistens nicht so genau, was sich dahinter verbirgt, aber es ist auf alle Fälle fürchterlich … Endlich beim Opa! Der nimmt sie an der Hand und gemeinsam machen sie sich auf, um die schrecklichen Nachbarn wirklich kennenzulernen. Und siehe da: Die sind ja richtig nett! Und so führt die Gruselstraße am Ende zum fröhlichen Nachbarschaftsfest. Ein ausgesprochen kurzweiliges und hübsches Lese-, Schau- und Mitmacherlebnis, das den Kindern die Angst vor dem Unbekannten nehmen soll: Was du kennst, erschrickt dich nicht. Eine schöne Weisheit, die auch zahlreichen Erwachsenen gut anstünde. Stabiler Kartonumschlag mit Magnetverschluss, acht Gruselseiten mit bis zu sechs Klappen, die es aufzudecken gilt, auf dass sie ihre Geheimnisse preisgeben. Dank Leporello-Falz in voller Länge auslegbar: hin und zurück sind das fast zweieinhalb Meter Buch. Ab 3. Gilles Baum, Amandine Piu, „Die Gruselstraße“. € 18,50 / 18 S. Insel-Verlag, Berlin 2023 Will ich (vor)lesen Im Standard, 17.6.2023
- Das Reise-Reise-Buch
Herr Walis führt eine Gepäckaufbewahrung, aber eigentlich ist er der Hüter von Geschichten von Menschen aus aller Welt. Zum Reisen gehören nun mal Koffer, und die landen bei ihm und mit ihm die Menschen, denen sie gehören, samt ihren Erinnerungen. Manche Koffer enden auch bei ihm, sie werden nie wieder abgeholt und irgendwann schaut Herr Walis dann hinein – am liebsten mit seiner Enkelin, Meeresforscherin in spe, die sogar selbst einen Koffer bei ihm untergestellt hat, um für den jederzeitigen Aufbruch zu ihren Abenteuern auf hoher See bereit zu sein. In den Koffern sind die seltsamsten Dinge – Schachfiguren, eingelegte Riesenameisen, eine Röntgenbrille, gar eine lebendige Katze! Auf Doppelseiten bekommen auch wir sie zu sehen. Der wimmelbildartige Blick ins Innere zeigt farbenfrohe, kindlich reduzierte und dabei präzise Illustrationen. Sie laden zum Suchen und Stöbern ein und dazu, die Geschichten hinter den Menschen und den Koffern und den Dingen darin weiterzuspinnen und mit der Fantasie auf eigene Reisen zu gehen. Am besten auf dem langen, langen Weg in den Urlaub, der dadurch wie im Flug vergeht. Roberta Schneider, Katja Spitzer, „In sieben Koffern um die Welt“. € 16,50 / 32 S. Insel-Verlag, Berlin 2025 Will ich (vor)lesen Im Standard, 4. Juli 2026
- So hat alles seine Richtigkeit
Mein Angebot: Korrektur von Rechtschreibung, Zeichensetzung, Satzbau und Grammatik Arbeite ich direkt im Layout (InDesign, Affinity) ist die Korrektur eine Satzkorrektur (erweitert um Kontrolle von Silbentrennung, Typografie und Layout) Anfrage Korrektur an den Textmaker Professionelle Korrektur sorgt dafür, … … dass Texte ihre volle Wirkung entfalten und als kompetent, seriös und glaubwürdig wahrgenommen werden – wie auch die Menschen, die diese verfasst haben. Gerade im deutschsprachigen Raum wird größter Wert auf Korrektheit gelegt – umso mehr in Zeiten der Sprachnivellierung nach unten. Meiner Erfahrung nach ist ein prüfender Blick immer angezeigt, selbst bei einer Visitenkarte. Umso mehr bei Büchern aller Art (Sachbuch, Belletristik, Graphic Novel, Comic, Bilderbücher ...), wissenschaftlichen Arbeiten, Magazinen und Zeitschriften, Berichten, Broschüren, Prospekten, Websites etc. Übrigens: Gerade dann, wenn viel Grafik ins Spiel kommt, ist die Textkorrektur gefragt – zum einen in Berichten, Magazinen usw. wegen der Beschriftungen, die meist von eher textunkundigen Menschen vorgenommen werden. Und im Fall von Graphic Novels, Comics, Bilderbüchern usw., weil das Vermeiden von Text-Bild-Scheren als Korrekturaufgabe zur Textkontrolle hinzukommt. Sachen zum Lachen: Schweinwelt, Kinderbereuungsgeld, schwellende Konflikte und die Honorarsch-Windel: alles schon da gewesen. Mein Potpourri dazu hier. Referenzen: Belletristik, Graphic Novels (GN): U.a. für Helvetiq: Susanne Kuhlendahl / Virginia Woolf: Orlando (GN); Peter Stokman: Bierwandern Schwarzwald; Lizzy Stewart: Alison (GN), Ueberreuter, Loewe-Verlag: Dylan Farrow: Hush – Verbotene Worte; Dana Schwartz: Anatomy; Mechthild Gläser: Das Buch der Seelen; London Shah: Water Rising Magazine: LION (Magazin der österreichischen Lions Clubs) in Zusammenarbeit mit Werbeagentur Duschek KFZ Wirtschaft, fuhrpark special (bis 2023) Berichte, Studien, wissenschaftliche Publikationen: Rechnungshof: Allgemeiner Einkommensbericht 2014 | 2016 | 2018 | 2020 | 2022 | 2024 Statistik Austria: migration & integration. zahlen.daten.indikatoren 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 Menschen mit Behinderungen in Österreich I (2024) | II (2024) | III (2025) Krebserkrankungen in Österreich 2024 | 2026 diverse Diplomarbeiten u.Ä.: Kleewein, J. (2017). Sammlung Zeitgeschichte Kärnten: Archiv – Bibliothek – Museum | Synoptic Storytelling in a Multidirectional Vienna | Koc, Hilal: Eine Herrscherdynastie in Persien: Die Safawiden Sachbücher: Elfriede Gerdenits, Waltraud Kis: Projekt Zukunft. Berufsorientierung und Lebenskunde. Jugend & Volk, Wien 2018 Peter Mertz: Korsika: KOMPASS-Wanderführer, Band 5939 2018 Peter Mertz: Wandern in den Nationalparks der Alpen: 37 Touren 2015
- Lektorat: Feinschliff für Geschriebenes
Die Königsdisziplin der Textbearbeitung ist persönliches Teamwork: Autor/Autorin und Lektor brauchen unbedingt eine gemeinsame Wellenlänge, denn die in die Tiefe gehende Arbeit des Lektorierens am Text ist ohne Vertrauensbasis und einen (im Idealfall auch inhaltlichen) „common ground“ schwierig und für alle Beteiligten nur bedingt vergnüglich. Ist diese Hürde überwunden, gehören Lektoratsprozesse zu den intensivsten Erfahrungen, die sich mit Texten machen lassen – vergleichbar mit der Erarbeitung eines Theater- oder Musikstücks für eine Aufführung. Mein Angebot für Sie: Überprüfung auf innere Stimmigkeit des Ablaufs und der Handlung, Plausibilitätseinschätzung der Fakten (keine Überprüfung), Optimierung von Ausdruck und Formulierung, Anordnung/Umstellung von Textbausteinen, Vorschläge für Titel und Zwischentitel, Buchcoaching … alles in enger Zusammenarbeit und im permanenten Austausch. Auch die Korrektur von Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion und die Sicherstellung der Konsistenz von Schreibweisen ist Teil des Lektorats, aber: Ein Lektorat ersetzt nicht zur Gänze die Satzkorrektur. Anfrage Lektorat an den Textmaker Referenzen: Thomas W. Albrecht / Martin Schubert: Das Segelboot-Prinzip. Wien 2026 Thomas W. Albrecht / Gerald Heerdegen: Flagge zeigen. Eine Metamorphose. Wien 2025 Thomas W. Albrecht / Josef Ortner: Kooperation ist Zukunft. Wien 2025 Andreas Budz: Sonnenaufgang. Ein Reisebegleiter zum bewusst Sein. 2025 Mike Mandl: Karma à la carte. 2024 Mike Mandl: Meridians. Maps of the Soul. (engl. Ausgabe; E-Book) 2023 – deutsche Originalausgabe E-Book Mike Mandl: Die Leber und die Laus.: Was unsere Organe zu sagen haben. 2022 Bernhard Hoffmann: Über den Kampf. 2021 Mafalda Rakoš, Ruben de Theije: A Story to Tell or: Regarding Male Eating Disorders 2020 Heidi Schrodt et al.: Handbuch Schulalltag. Ein Leitfaden mit gesetzlichen Grundlagen und Best Practice-Beispielen. 2019 Bernhard Hoffmann: Der Wandläufer. 2018 Martina Ertl: Der Weg zum Ich-Vertrauen: 3 Schritte zu persönlicher Ganzheit 2016 Engelbert J. Winkler: Streben nach Sein – das Sonnenspiel 2016 Engelbert J. Winkler: Lucia N°03: Hypnagoge Lichterfahrung und NeuroArt 2013 Winfried Schmelz: SCHMELZWERK: 25 Jahre Bauatelier 2015
- Die Weisheit und die Not der Ersten
Durch die Abholzung des Regenwaldes im Amazonasbecken, den Kohleabbau im venezolanischen Dschungel oder die Überflutung großer Landflächen in Indien für gigantische Staudammprojekte wird nicht nur Natur unwiederbringlich verändert und zerstört, sondern auch den dort eingeborenen Völkern Lebensraum geraubt und ihre soziale und kulturelle Identität vernichtet. Die Gesellschaft für bedrohte Völker macht in diesem Band in aufrüttelnden Fallstudien mit dem leidvollen Schicksal solcher dem Profit geopferten Völker bekannt. Land ist Leben: Bedrohte Völker im Kampf gegen die Zerstörung der Umwelt. 256 S. Jugend & Volk bei Pichler, Wien 1993 Will ich lesen
- Eine Liebesgeschichte …
… für Kinder war meine allererste Buchveröffentlichung. Also Buch – 16 schmale Seiten, immerhin großformatig. Ist ja auch ein Bilderbuch. Mit viel Liebe illustriert von meiner damaligen Gefährtin, der slowenischen Malerin, Land-Art-Künstlerin und Geomantin Maja Pogačnik. Die kleine große Geschichte um die Liebe zwischen einem Baum und einem Felsen und die Überwindung von Zeit und Raum habe ich 2013 auch meiner E-Book-Märchensammlung „Die brennende Prinzessin“ hinzugefügt – die hübschen Bilder von Maja gibt’s darin aber nur sehr ansatzweise zu sehen. Helmuth Santler, Maja Pogačnik: Baumlang und Felsenfest. Eine Liebesgeschichte. Broschiert. Edition KKK 2002. ISBN: 3-902037-02-4 Leider nicht im Handel verfügbar.
- Quasi dasselbe …
… mit anderen Worten: die Quintessenz des Übersetzens in der Übersetzung von „Dire quasi la stessa cosa“ von Umberto Eco. Im ewigen Ringen zwischen der treuen (und oft nicht schönen) und der schönen (dann aber selten treuen) Übertragung von Inhalten aus einer Sprache in eine andere geht es um weit mehr als die KI uns glauben lässt. Denn Sprache ist Kultur, Sprache erschließt sich nur im Kontext ihrer Herkunft, und all dies gilt es mitzunehmen und in die neue sprachliche Heimat einzubetten. Deshalb meine ich: Übersetzen ist Kunst Es erfordert ein tiefgehendes Sich-Einlassen auf eine (individuell geprägte) Ausgangssprache samt ihrem soziokulturellen Hintergrund und Kreativität in der Zielsprache, um die gewünschte Zielgruppe auch im neuen sprachkulturellen Kontext zu erreichen. Übersetzen ist Handwerk Translation direkt ins Layout, was Softwarekenntnisse ebenso wie redaktionelle Erfahrung bedingt, Arbeiten unter (hohem) Zeitdruck und Termintreue, Aneignung immer neuer Skills (Soziolekte), detektivischer Spürsinn, Präzision für minimalen Korrekturbedarf … Das Kunsthandwerk „Übersetzen“ ist mit meinem Selbstverständnis als Textmaker bestens vereinbar. Ich liebe es. Anfrage Übersetzung an den Textmaker Referenzen Mein anspruchsvollstes Übersetzungsprojekt, für das ich auch im Deutschen eine Menge neuer Vokabel gelernt habe. Übersetzungsprobe Messer Will ich lesen Will ich lesen Das Buch mit dem Kompass zu übersetzen war eine kurzweilige Tüftelei. Übersetzungsprobe Mann Will ich lesen Spannende Einblicke ins Thema Will ich lesen Will ich lesen Mein liebstes Kochbuch ist eines mit Inhalten aus aller Welt: Ost-, West- und Südeuropa, Nord- und Südamerika, Afrika ... Will ich lesen Will ich lesen Diesen Titel habe ich aus dem Spanischen übersetzt, ein Unikum in meiner Tätigkeit als Übersetzer. Will ich lesen Will ich lesen Will ich lesen Will ich lesen Will ich lesen Will ich lesen Will ich lesen Sexy und spaßig: Diese Arbeit war das reine Vergnügen Übersetzungsprobe Kamasutra Mehr zum Buch Will ich lesen Will ich lesen Will ich lesen Will ich lesen
- Übersetzungsprobe ...
... aus dem (so gar nicht) kosmischen Kamasutra
- Das kosmische Kamasutra
Der Titel täuscht: Im Original heißt dieser Spaßsexratgeber "Cosmo-Kamasutra" und stammt von den Machern des Lifestyle-Magazins Cosmopolitan. Also Esoterik null, Sex-and-the-City-Faktor 100 %. Als Übersetzer waren mir allerdings in puncto Buchtitel die Hände gebunden; dafür hatte ich ansonsten beim Übersetzen freie Hand. Will ich lesen
- Messer: Von den Anfängen bis zur Gegenwart
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